Mythen der Hundefellpflege - Diana Eichhorn klärt auf

Samstag, 16.03.2019

„Hunde brauchen im Sommer eine Schur“, „kurzhaarige Hunde haaren nicht“,  „ein Hundefrisör ist nur etwas für Schoßhündchen“, „Bürsten allein reicht dem Hund als Pflegemaßnahme“  und „Hunde hassen Fellpflege, das tut ihnen weh“. Diese und andere „Mythen der Fellpflege“ kursieren unter Hundehaltern und verunsichern diese. Diana Eichhorn und Franziska Knabenreich-Kratz räumen in der heutigen Sendung damit auf.

Kein anderes Tier hat so viele unterschiedliche Fell-Erscheinungsformen wie der Hund. Ob lang- oder kurzhaarig, dick- oder dünnhaarig, mit Unterwolle oder ohne - Fellpflege beim Hund ist wichtig, das weiß Hundefrisörin und Buchautorin Franziska Knabenreich-Kratz. Denn das Problem ist folgendes: Das Hundefell hatte einmal eine Funktion. Den Hütehund schützte das dichte, filzige Fell vor Angriffen von Wolf und Fuchs, der Terrier kam mit seinem drahtigen Haar bei der Jagd unverletzt durchs Gebüsch. Doch inzwischen „arbeiten“ viele Hunde nicht mehr. Entsprechend ist ihr spezielles Fell für sie nutzlos geworden. Im Gegenteil, für einige Rassen wird es sogar zur Qual. Hier braucht Hund den Menschen – und die Fellpflege.

Auch Dianas Hunde Nalani und Maggie werden heute ‚gepflegt‘, denn Diana geht mit ihnen zum Frisör. Gemeinsam mit Franzi nimmt sie sich im Salon in Eltville die Irrtümer der Fellpflege vor. Wir erfahren, warum eine Sommerschur den meisten Hunden alles andere als guttut, und warum kurzhaarige Hunde haaren. Findet der Fellwechsel bei unseren Hunden wie beim Wolf zweimal im Jahr statt? Und wie bekommt Franzi Dianas Maggie, die Angst vorm Bürsten hat, dazu, sich von ihr frisieren zu lassen?  

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